SAN

three hulls, two people, one trip around the world…

Seepferdchen

Beim Säubern der Rümpfe fragte ich mich immer mal wieder, ob es nicht doch eine gute Idee wäre, einen Tauchkurs zu machen, statt in mehreren Tauchgängen mit einer hartnäckigen Seepocke zu kämpfen und nach einer Stunde schon vollkommen außer Atem zu sein vom vielen Luft anhalten. Da wir gerade in einer touristischen Gegend liegen, gab es sogar ein Schnupper-Tauchangebot für absolute Anfänger von unserem Ort ausgehend. Das Werbebild auf dem Internet zeigte zwei Kinder, die freudig strahlend mit einem kompetent aussehenden Lehrer im Wasser waren und der Text versprach, zunächst in sicherer Umgebung in einem Pool zu üben, bevor es ins Meer ging. Ich fasste mir ein Herz und meldete mich für Ende der Woche an, um noch etwas Zeit zu haben, mich an den Gedanken zu gewöhnen. Dazu muss ich vielleicht erwähnen, dass Mathias und ich nicht so gerne in tiefem Wasser herumschwimmen und immer etwas Angst vor großen Fischen haben. Bei Mathias ist diese Wasserscheu noch ausgeprägter als bei mir, obwohl er sich sehr gebessert hat. Konnte er anfangs kaum seinen Kopf unter Wasser stecken, kann er mittlerweile bis zum Stummelkiel tauchen, also so 1,80 m tief. Allerdings geht er nur in langem Neoprenanzug ins Wasser, damit zumindest die kleinen Fische ihn nicht beißen können 😉

Treffzeit für den Tauchkurs war 7 Uhr morgens und der Treffpunkt war in Google Maps markiert. Dort in der Nähe hatten wir auch schon einen Tauchshop gesehen, aber ich hatte nicht am Vortag schon mal genauer geschaut. Das erwies sich als Fehler. An dem bezeichneten Treffpunkt war nämlich nichts so, wie in der Beschreibung und auch kein Tauchshop. Der vermutete erwies sich als falsch, aber die Leute dort sprachen Englisch und kannten den richtigen Shop. Der war inzwischen in eine Seitenstraße gezogen und wie sich herausstellte bereits vor 5 Jahren. Seitdem versuchen sie den letzten ihrer Internetvermittler dazu zu bringen, ihre Adresse zu aktualisieren. Typisch, dass ich genau an diesen geraten bin! Beim zweiten Anlauf fanden wir den Tauchshop letzten Endes doch noch. Ich war die einzige Teilnehmerin als Anfängerin und so war der Tauchlehrer noch relativ entspannt. Nachdem ich diverse Unterschriften leisten musste, die Ausrüstung zusammengestellt wurde und ich ein kleines Handbuch (auf Deutsch!) erhielt, ging es zu einem nahegelegenen Hotel und dort in deren kleinen Pool. Hier wurde mir gezeigt, wie ich mit der Ausrüstung umgehen musste, was man machen soll, wenn man sein Mundstück aus dem Mund verliert und wie man die Taucherbrille wieder frei bläst. Dafür muss man durch die Nase ausatmen. Klingt banal, ist aber dem Gehirn nicht so leicht beizubringen, wenn es unter Wasser gerade einen Rhythmus über den Mund zu atmen gefunden hat. Ich brauchte eine Weile. Danach zog ich ein Paar Kreise im Schwimmbecken und fühlte mich sehr viel besser vorbereitet auf den echten Tauchgang. 

Nun ging es zurück zum Shop, wo schon weitere Taucher warteten. Wir liefen zum Strand, während das Material auf einem Pick-up transportiert wurde. Die Pressluftflaschen sind aber auch arg schwer. Vom Strand aus nahmen wir eins der etlichen kleinen Boote, das uns zu dem etwas größeren Tauchboot brachte. Damit ging es zu einer kleinen nahe gelegenen Insel. Dort ist eine Mooring für Tauchboote. Hier stieg der Trupp mit den fortgeschrittenen Tauchern aus, während wir um die Ecke fuhren in eine Lagune mit flacherem Wasser. Dann kam der Moment, ins Wasser zu gehen. Die Taucherweste kann man mit der Pressluft aufblasen, dadurch ist es leicht, mit der großen Flasche zu schwimmen und auch beim Auftauchen kann das helfen. Runter ging es an einem Tau, das mit Bleigewichten vorher über Bord geschmissen wurde. Reingesprungen sind wir von der Badeplattform, einfach einen Schritt nach vorne machen. Spätestens hierbei war mir klar, dass Mathias gut daran getan hatte, nicht mitgekommen zu sein. Er hat es nicht so mit dem Ins-Wasser-Springen und mit der ganzen Ausrüstung kostete der Sprung schon ein wenig Überwindung. 

Das Tauchen selbst ging erstaunlich gut. Allerdings habe ich mich anfangs sehr auf das Atmen konzentriert. Ab und zu musste ich den Füllstand der Pressluftflasche per Handzeichen mitteilen. Was schwierig war, war die Tauchhöhe und manchmal auch die Position zu halten. Ab und an musste der Tauchlehrer mich mal wieder runterziehen. Gesehen habe ich auf dem Tauchgang nicht viel mehr als beim Schnorcheln. Man konnte die Fische fast anfassen und mitten in einen Schwarm hinein schwimmen, ohne dass er flüchtete. Erstmal tauchten wir wieder hoch zur Pause auf dem Boot. Das Gewicht der Flasche auf dem Rücken schaffte ich so gerade eben die Badeleiter hoch zu stemmen. Danach war ich froh, dass mir geholfen wurde. Nach der Pause ging es an einer tieferen Stelle weiter. Jetzt lag das Boot an der Mooring und wir hangelten uns an dem Mooringtau entlang nach unten. Der Übergang von Luft zu Wasser war etwas unangenehm. Es brauchte zwei Atemzüge, bis mein Gehirn registrierte, dass ich unter Wasser weiter atmen konnte. Erstmal aufs Runterhangeln konzentrieren. Unten angekommen war ich ruhig und konnte den Tauchgang genießen. Diesmal gab es mehr Abwechslung vom Atmen. Wir sahen einen Octopus, einen kleinen Rochen und zwei Seepferdchen. Den Octopus konnte man kaum von seiner Umgebung unterscheiden und auch die Seepferdchen lagen ausgestreckt auf einer Pflanze, so dass sie kaum zu erkennen waren. Da brauchte man schon so ein geübtes Auge wie unser Tauchlehrer. 

Gegen Ende des Tauchgangs kamen wir in flacheres Wasser und Strömung / Brandung. Da hatte ich echte Schwierigkeiten, Höhe und Lage zu halten. Auch war mein Luftvorrat auf etwas über 1000 abgesackt und ab 1000 sollte ich Bescheid geben. Aber es ging schon wieder nach oben und alle kletterten zurück an Bord. Es regnete gerade kräftig – da wurden wir noch nass 😉

Auf dem Rückweg drehten wir eine Runde um die SAN, dann wechselten wir wieder in eins der kleineren Boote. Bevor es zum Strand zurück fuhr, wurde ich noch zur SAN gebracht und stieg dort gleich direkt an Bord. Es war erst mittags, aber ein echt schöner Ausflug. 

Außer dieses einen Abenteuer-Vormittags läuft unser Leben hier seinen gewohnten ruhigen Gang. Blog bearbeiten, Video editieren, versuchen die Seglerszene davon zu überzeugen, dass die Berechnung der Ankerkettenlänge eine bessere Methode ist als an dem generellen Verhältnis von 1:3 festzuhalten. Unterwasserschiff reinigen.

Einmal trafen wir uns noch mit Gunter Winter zum Essen in seinem Restaurant, das “Jardin Tropical”, direkt an der Hauptstraße eins der ersten Restaurants vom Strand aus zu erreichen. Das Essen und die Fruchtsmoothies dort waren sehr lecker und es war ein netter Nachmittag. 

Die kleinen Probleme gehen weiter. Mein Polaroid Printer, mit dem ich Bilder für mein Tagebuch ausdrucke (da ich nicht zeichnen kann), hat Papierstau. Die Anleitungen auf dem Internet waren alle nicht zu gebrauchen, Reset brachte nichts. Also machte ich mich daran, die kleinen Schrauben aufzuschrauben, um ans Innenleben zu gelangen. Eine der Schrauben lag so weit in einem Schaft, dass mein Schraubendrehereinsatz sich zu schnell verdickte und damit nicht mehr ganz rein passte. Bei einem Ausflug an Land schafften wir es, einen neuen geeigneten schlanken Schraubendreher zu kaufen, aber die letzte der 4 kleinen Schrauben hatte aus unerfindlichen Gründen einen anderen Kopf, oder war schon ausgegniedelt. Jedenfalls tat sich mit der gar nichts. Nun musste mein Techniker doch noch an dieses kleine Problem und eine Methode finden, diese Schraube auszubohren. Zum Schluss waren wir erfolgreich und er druckt wieder. Ein Papier hatte sich Ziehharmonika-mäßig aufgefaltet und blockierte den Durchgang. Da half wirklich nur noch aufschrauben!

Nächstes Problem war mein Rechnerladegerät, dessen Kabelknicke sich nicht mehr durch noch dickere Schichten Isolierband beheben ließen. Hier sollte gelötet werden. Aber wo ist das Lötzinn hin geraten? Letztlich kauften wir im selben Laden, in dem wir auch den Schraubendreher erstanden auch noch zwei Ersatzbohrer und eine Spule Lötzinn. Mathias reparierte damit mein Ladekabel. 🙂

Unsere neue Nachtischvariante: Obsttorte

Für unser letztes Paket nach Costa Rica haben wir die Zollgebühren bezahlt, es sollte also hoffentlich bald ankommen. Das wäre schön, denn wir haben bald die 3 Monate genehmigten Aufenthalt in Costa Rica voll. Wenn das Wetter es zulässt, kann es nach Mexiko weiter gehen. 

Kurz nachdem ich den vorigen Absatz geschrieben hatte, erfuhren wir, dass unser Paket in die falsche Marina geliefert wurde. Jetzt müssen wir wieder schauen, wie und ob es umleitbar ist. 😬

Drückt die Daumen, dass der nächste Bericht aus Mexiko kommen kann. 

P.S.: Unseren aktuellen Aufenthalt könnt Ihr immer unabhängig vom blog auf der “home” Seite der Webpage sehen, dort ist ein Satellitentracker embedded. (In der Handyansicht etwas zu klein dargestellt, aber am Rechner kann man sozusagen bis auf unser Bootsdeck hinein zoomen.)

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Dieser Beitrag hat 24 Kommentare

  1. Helmut Meyer

    Hallo Birte und Mathias,
    Deine Tauchasubildung Birte – first class !!
    Da habe ich einen Auftrag für Euch Beide – unvermeidlich @ verbindlich … Ausreden gibt es keine. Wann immer Ihr weiter gen Westen in den Südpazifik aufbrecht, VORHER werdet Ihr BEIDE einen Grundschein im Tauchen machen – egal von welcher Tauchorganisation. Weltweit verbreitet ist PADI – dort gibt es als Grundschein den „Open Water Diver“ – das ist es was Ihr braucht … plus ein paar (möglichst ein paar mehr) Tauchgänge mit erfahrener Tauchguide Begleitung.
    Warum das? Weil Ihr OHNE Tauchschein und -gerät wie Besatzungsmitgieder der ISS Raumstation namens „SAN“ niemals einen Blick auf die unter Euch befindliche Erde werfen würdet. „Ohne“ per Trimaran um die Welt / und ohne die Tuamotus betaucht zu haben … quod est impossibile.
    Irgendwelche Fragen?
    Yours – Helmut

    1. trimaran-san

      Lieber Helmut,
      ganz so schlimm sind wir nicht. Ich habe schon immer gerne geschwommen und bereits mehrere Schnorchelausflüge unternommen. Nur für das tief Tauchen mit Atemgerät hatte sich bisher keine Gelegenheit ergeben. Ich bin aber nicht abgeneigt, dies noch weiter zu betreiben. Mal schauen, was sich in Mexiko so ergeben wird. Mathias ist sehr wasserscheu auf die Reise gestartet und hat wie erwähnt bereits gute Fortschritte gemacht. Wasserscheu zu sein und Respekt vor tiefem Wasser zu haben ist übrigens eine sehr gute Eigenschaft für einen Skipper. Er wird alles daran setzen, dass das Schiff am Schwimmen bleibt. 😉
      LG Birte

      1. Reinhold

        Das ist Seemannstradition, nicht schwimmen zu können; ein Pilot muss ja auch nicht fliegen können. Zum Rumpfsäubern wurde man kielgeholt.

        1. trimaran-san

          Genau! Mein Reden!!!

  2. Helmut Meyer

    Hi Ihr Beiden !!
    Ergänzung zu meinem „verbindlichen“ Auftrag an Euch:
    Passend für Euch – ein Gerät wie dieses:
    https://www.gadget-rausch.de/airbuddy-tauchen-ohne-pressluftflasche-bis-12-meter-tief/
    12V Strom habt Ihr an Bord – sodass Ihr den für das Tauchen mit dem AirBuddy nötigen Akku aufladen könnt.
    Normalerweise brauchtet Ihr sonst eine ganze Menge „Gerödel“ inkl. Tauchkompressor, Pressluftflaschen, xyz – wofür die SAN ursprünglich nicht geplant ist …
    Yours – Helmut

    1. trimaran-san

      Danke für den link. Unser normales Bordnetz hat 24 V, aber wir können auch andere Batterien laden. Bisher haben wir nur ein solches System gefunden, das über Akkus betrieben wurde. Das sollte aber $6000 kosten, was uns zuviel war.
      Und dann gibt es ja auch immer das Problem: Wie bekomme ich es her?

  3. Dirk

    Hallo ihr Beiden,

    super Bericht und tolle Bilder. Da kommt richtig Neid auf 🙂 Bis auf einen Schnuppertauchkurs in der Schwimmhalle hat es nicht gereicht und damals in Australien waren wir nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort um es auch mal im Freien zu probieren. Auch wollten wir den PADI Tauschschein noch hier in D machen, aber die Zeit bis zum Abflug verging soooo schnell… naja, es wird hoffentlich die Zeit kommen, das wir diese Idee noch einmal umsetzen können.
    Hat Mathias bei den Bildern nicht vielleicht doch Lust bekommen, dich zu begleiten? Wäre doch toll, das zu Zweit zu erleben.
    Bleibt gesund und wir drücken die Daumen, dass ihr es nach Mexiko schafft.

    LG Chrissi und Dirk

  4. trimaran-san

    Hi Chrissi und Dirk,
    ging mir ähnlich. Vor der Abfahrt war irgendwie keine Zeit für einen Tauchkurs und dann sagten auch viele: „Mach es doch unterwegs im warmen Wasser.“ Es wäre natürlich gut, wenn man auch mal zum Anker runtertauchen könnte, um die Lage zu kontrollieren. Na, schauen wir mal, ein erster Schritt ist ja nun gemacht…..
    LG Birte

  5. Helmut Meyer

    Hi Birte @ Mathias,

    das AirBuddy könnt Ihr beziehen von:
    tigerexped GmbH & Co. KG
    Weseler Str. 82
    46519 Alpen
    Tel. + 49 2845/379 279 10
    E-Mail: info@tigerexped.de
    Web: https://www.tigerexped.de

    Den Südpazifik per Trimaran zu bereisen und die 10m unter dem Kiel nicht zu genießen – ist UNDENKBAR. Die pazifische Unterwasserwelt könnte wegen Missachtung nicht anders, als zutiefst beleidigt zu sein (grins).
    Ihr Beiden seid keine Tauchprofis – braucht Ihr auch garnicht zu sein. Müßt trotzdem zu Eurer eigenen Sicherheit einiges wissen, z.B. sich tauchend nicht unabsichtlich durch Strömung von der San wegtreiben lassen,
    Dieses schlauchgeführte per kleinem elektrisch betriebenen Kompressor im Oberflächenbereich bis 12m nutzbare Tauchgerät AirBuddy ist absolut ideal für Euch. Es erlaubt – ganz unabhängig von der Möglichkeit, Korallenriffe inkl. deren Fauna in dem Bereich bis 10-12m zu betauchen, wo diese farblich am Besten zu betrachten sind – auch die immer wieder erforderlichen U/W-Reinigungsarbeiten am Schiffsrumpf oder am Propeller ohne ständiges Auf-/Abtauchen mit Luft anhalten in aller Ruhe durchzuführen. Euer Trimaran ist „bepflastert“ mit Solarmodulen — ein kleiner im Schwimmring befindlicher elektrisch betriebener Kompressor – passt auch logistisch zu 100pro. Die 24V – 12V Trafofrage bekommt Ihr bestimmt gelöst.
    Wenn Ihr irgendwelche Fragen speziell zum AirBuddy oder Tauchen habt, die ich für Euch klären kann – laßt es mich wissen.
    Yours – Helmut

  6. trimaran-san

    Hallo Helmut,
    mit dieser Art von Tauchhilfe haben wir schon vor der Reise geliebäugelt. Aber es gab sie nicht akkubetrieben. Ich war nach Deinem Tipp gleich auf dem Internet unterwegs. Die Firma tigeexped liefert normalerweise nur europaweit. Anderes nur auf Anfrage, da kommen dann die üblichen Zollschwierigkeiten dazu und das Risiko, dass solche Sendungen manchmal Monate unterwegs sind,
    Das Gerät kommt ursprünglich aus Australien. Von dort liefert der Hersteller in viele Gegenden der Welt, aber nicht nach Mexiko und für ein weiteres Paket nach Costa Rica bleibt uns keine Zeit mehr.
    Aber vielleicht schaffen wir es ja in die USA, dann könnte man nochmal schauen, dort hätten wir auch Freunde, deren Adresse wir als Lieferadresse nutzen könnten. Die andere Alternative ist, dass uns bald wieder Leute besuchen können, die bekommen immer die Koffer von uns vollgeladen 😉
    LG Birte

  7. Helmut Meyer

    Hi Ihr Lieben!
    Es freut mich, dass Euch das Gerät von der Sache her passen würde.
    Es gibt übrigens eine umfangreiche deutschsprachige Bedienungsanleitung mit einer Vielzahl wichtiger Hinweise für das Tauchen damit.
    Wenn ich die „Kohle“ hätte, würde ich Euch besuchen kommen – samt AirBuddy.
    Aber Eure Idee mit der US-Adresse von Freunden dort … das müßte doch klappen!
    Was Ihr wahr macht, ist sowieso ein Urtraum von mir.
    Der Bau eines Katamarans war bereits ziemlich fest geplant.
    Besonders der Südpazifik hat es mir angetan – mit seinen vielen traumhaften Insel-Zielen. Würde dort aber auch etwas machen, was Euch per AirBuddy nicht zu empfehlen ist ….wo die Wassertiefe 4000m beträgt an der in voller Länge senkrecht nach unten hängenden Ankerkette herunter ins Blaue tauchen – vllcht verratet Ihr mir gelegentlich, wie tief das sein wird.
    Bis Dann!
    Yours – Helmut

    1. trimaran-san

      Hallo Helmut,
      das erinnert mich eher an Apnoe Tauchen. Unsere Ankerkette ist 100 m lang, aber die Ankerwinschen sind nicht dafür ausgelegt das gesamte Gewicht der Kette auf einmal hoch zu ziehen. Da müsstest Du Dir also eher ein Tau mit Bleigewicht mitnehmen. Vielleicht die Festmacher, die man für den Panamakanal braucht, die müssen ca. 38 m (125 Fuß) lang sein. 😉
      LG Birte

  8. Helmut Meyer

    Hallo Birte @ Mathias,
    Ihr seid dann ja dabei …. da kann nix schief gehn …
    Ein Tau ist auch besser geeignet – weil sich ein Karabinerhaken mit ein paar Meter Bodyleine gut einhängen läßt …. Nur stoppen solltet Ihr während dieses „Tauchgangs ins Blaue“ – sonst schwimmt die Leine auf …. Mathias – Du könntest analog zur Ankerleinenlänge die bei unterschiedlicher Seillänge, Seildurchmesser und -dichte, Senkbleigewicht und SAN-Geschwindigkeit sich ergebende Seilkurve berechnen, für den Fall dass die SAN mit 2-5 kn abtreibt … wie wär’s?
    So long@short
    Yours – Helmut

    1. trimaran-san

      Hallo Helmut, ja, das könnte ich in der Tat ausrechnen… 🙂
      Ich war ja schon mal im Atlantik im Wasser, um den Hydrogenerator wieder richtig senkrecht zu positionieren. Ohne zu Tauchen, aber wohl gefühlt hatte ich mich nicht… Und gut, dass ich das Bild von dem vom Hai angeknabberten Hydrogeneratorpropeller erst in der Karibik gesehen habe… 😀
      LG, Mathias

  9. Helmut Meyer

    Hallo Ihr zwei Trimaranisten Birte @ Mathias!

    Bin auf die geniale Idee gekommen, bei Euch zwecks „Anheuern“ anzufragen.
    Würde mehrere „Klappen mit einmal fliegen“ erschlagen …
    – Ihr hättet Euer mitgebrachtes AirBuddy sicher oder auch das Double,
    damit könntet Ihr sogar zu Zweit tauchen („Tauche nie allein“)
    – Alles an taucherischem Fachwissen lebendig an Bord
    (zweifach BionTech Pfizer geimpfter Rebreather Instructor)
    – Um den auch wirklich gut sitzenden Anker brauchtet IHR EUCH
    keine Sorgen mehr zu machen – eines meiner Jobs
    und zudem
    – Eine helfende Hand sowie proaktiv mitdenkenden Kopf
    inkl.neuronal-/synaptischer Plastizitätan an Bord.
    – Definition Homeoffice: Südpazifik …
    Point Nemo könnten wir sehr gern weit weit südlich liegend unbesucht lassen.
    – Bei sehr gutem Miteinander
    gern ein paar tausend sm weiter WNW von Cape Leeuwin …
    – Bei „nur gutem“ Verstehen könntet Ihr mich bei freundlich gesonnenen
    bastrock-bestückten südpazifischen Inselbewohnerinnen versehentlich
    (gern auch vorsätzlich) achteraus segeln lassen..

    Gebt es einfach zu – ein solch einmaliges Angebot wurde Euch in dieser unschlagbaren Kombination bisher noch nicht gemacht …. korrekt?
    Yours – Helmut

    1. trimaran-san

      Hallo Helmut, das ist ja mal ein interessanter Vorschlag! 🙂 Allerdings geht es bei uns auf absehbare Zeit nur nach Norden entlang der Pazifikküste, und dann irgendwann Ende des Jahres wieder zurück. Franz Poly muss dann erneut eruiert werden. Heute geht es erst einmal los nach Mexiko. Non-Stop. Da werden wir einige Tage unterwegs sein. VLG, Mathias

  10. Helmut Meyer

    Hi Mathias,
    we’ll keep contact …ok?
    Bei „individuellem Bedarf“ hier meine email-Adr.,
    Euch sowieso schon bekannt:
    triocean@hotmail.de
    So long@short
    Yours – Helmut

    1. trimaran-san

      okido! Machen wir. Sind nun in Mexiko angekommen und liegen erst mal vor Anker. Morgen schauen wir weiter. LG, Mathias

  11. Micheline

    Hallo Birte, du bist ja mutig. Ich glaube das Atmen bereitet doch die größten Schwierigkeiten.
    Nie im Leben würde ich tauchen. Ich war zwar schon mal schnorcheln in Thailand, aber ich gehe lieber in die Höhe auf Berge.
    Aber es ist schön die Fische unter Wasser zu beobachten.

  12. Helmut Meyer

    @Micheline
    Hallo Micheline – das Atmen bereitet doch gerade in den Bergen oberhalb 7000m ggf. größte Schwierigkeiten – wegen der dünnen Luft … Also unter Sauerstoffmangel mußt Du beim Tauchen in keiner Tiefe leiden / die in den Bergen ggf. mögliche Höhenkrankheit ist definitiv ausgeschlossen …

  13. trimaran-san

    Ups, da hbe ich ja eine Diskussion ausgelöst. Aber wie Micheline sagt, jeder hat seine Vorlieben. Berge sind nicht wirklich etwas für mich, beim Tauchen bin ich mir noch nicht sicher. Es soll ja auch Leute geben, die mit Segeln nichts am Hut haben 😉 Da komme ich wieder auf den Spruch meines Opas zurück: „Jeder soll nach seiner Facon selig werden.“ Solange wir etwas finden, dass uns Spaß macht, ist alles gut.

  14. Helmut Meyer

    @Micheline @Birte @Mathias
    Das Bergsteigen ist schon eine feine Sache … Der höchste Berg in Mexiko ist übrigens der Pico de Orizaba. Je höher du kommst, umso leichter wird’s – ist hiermit versprochen. So ab 9000 … 10000m Höhe löst du dich langsam von der lotrechten Wand … schwebst. Steigst … besser bewegst dich mühelos noch ein bischen höher, dann tauchen (da haben wir es wieder) elfenähnliche stets lächelnde Wesen mit feinen Flügeln auf dem Rücken um dich herum auf … mit Harfen … Du hörst leise deren Harfen „Ebbe und Flut“ von Claudia Kuhn spielen. Alles Weitere würde ich gern eurer Phantasie überlassen ….

  15. Reinhold

    Eine Woche den Blog nicht besucht und schon seid Ihr tief in Mexiko, ohne einen Fusz nach Guatemala oder El Salvador gesetzt zu haben. Hätte nicht gedacht, dass Segeln so schnell sein kann.

    1. trimaran-san

      Tja, so schnell geht das! 🙂 Nicaragua hat extrem aufwändige Ein- und Ausreiseprozeduren, und wir waren uns auch nicht sicher, wie sicher es dort wäre… LG, Mathias

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