SAN

three hulls, two people, one trip around the world…

Von Costa Rica nach Panama

Drake Bay, Costa Rica

Das Anlanden am Strand in Drake Bay führt durch die Brandung. Es dauerte ein wenig (1-2 nasse Anlandungen), bis wir den Dreh wieder raus hatten und auch mit trockenen Hosen aus dem Dinghy an Land kamen, weil wir den richtigen Zeitpunkt in der Wellenfolge erkennen konnten.

Weil wir letztes Jahr schon mehrere Ausflüge von Drake Bay aus gemacht hatten, suchten wir uns eine Tour, die wir noch nicht kannten. Im Angebot gab es eine Tour, bei der man sich einen Flusslauf entlang treiben lassen konnte, einige Stromschnellen und kleine Wasserfälle runter. Warum nicht, dabei ist einem immerhin die meiste Zeit schön kühl. Die Tour wurde von demselben Anbieter durchgeführt wie letztes Jahr (Pacheco Tours) und wir bekamen auch denselben Guide wie beim Besuch im Corcovado Nationalpark. Er ist der Seniorchef, der schon seit 30 Jahren durch die Wälder der Osa Halbinsel streift und auch in nordamerikanischen Nationalparks unterwegs war. Er hat ein enormes Wissen über die Flora und Fauna angesammelt und früher Biologiestudenten bei ihrer praktischen Ausbildung im Nationalpark betreut. Jetzt, so erzählte er, dürfe er keine Führungen mehr im Corcovadopark leiten, weil er keinen wissenschaftlichen Abschluss hat. Kaum zu fassen, der wiehernde Amtsschimmel!

Unsere Führung ging aber nicht durch den Park, sondern fing im Hintergarten des Wohnhauses des Guides an. Um zu dem Haus zu kommen, mussten wir eine Strecke inland fahren. Hierfür wurden Quads bereitgestellt. Da wir die Dinger noch nie gefahren sind, wurde noch ein Fahrer gestellt. Wir saßen also jeweils hinter einem Fahrer und versuchten uns krampfhaft irgendwie festzuhalten, als es in einem Höllentempo über die unbefestigten Straßen ging. Schlaglöcher wurden umfahren und enorme Steigungen hoch und runter gedonnert – alles ohne Helm natürlich. Mein Fahrer wurde zumindest beim bergab fahren etwas langsamer. Mathias fuhr mit unserem Guide, der keine Rücksicht auf Verluste nahm und als Geschwindigkeit nur Full Speed kannte. Mathias machte eine Bemerkung bei der Ankunft, dass die Fahrt doch nicht so wirklich entspannt gewesen sei. Gut so, wir bekamen dann auf dem Rückweg ein Auto bestellt, das uns abholte. Dafür waren wir sehr dankbar. Zum einen regnete es nämlich auf dem Rückweg in Strömen und zum anderen ging es eine sehr steile Straße hoch, bei der uns schon vor dem Festhalten auf dem Quad gegraut hatte. Selbst im 4-Rad angetriebenen Auto war man froh, sicher oben angekommen zu sein. Das Auto wurde von einem jungen Einheimischen locker nur mit der linken Hand gesteuert (die andere braucht man ja ab und an zum Schalten 😉 ) , Sicherheitsgurte waren vorhanden, aber (außer von mir) unbenutzt. 

Zwischen diesen beiden Fahrten, die für uns schon kleine Abenteuer darstellten, ging es auf die eigentliche Tour. Wir mussten erstmal bis zum Flusslauf wandern. Dafür wurde mal ein Trampelpfad angelegt – auf und ab, durch kleine Wasserläufe, über Baumwurzeln und glitschige Steine. Jetzt wussten wir auch, weshalb die Tour einmal wegen Regens verschoben worden war. Nicht der Fluss wird dann zu reißerisch, sondern der Pfad würde viel zu rutschig sein. Auch jetzt noch musste man gut achtgeben und wanderte immer über nasses Laub. Nach ca. 3/4 des Hinweges gab es eine kleine Ausruhstelle und wir bekamen eine Orange als Wegzehrung. Wir wussten ja, dass man Kleidung anziehen sollte, die nass werden kann. Allerdings ist sie schon lange vor der Wasserrutscherei nass. Was die extreme Luftfeuchtigkeit nicht schafft, erledigt der Anstrengungs- und an kritischen Stellen der Angstschweiß 😉 Gewärmt wird man auch noch durch die Schwimmweste, die mitgenommen werden muss.

Solltet Ihr mal eine solche Tour machen, zieht Euch anständige Schuhe an. Nicht nur auf dem Trampelpfad sondern besonders beim Durchwaten des Flusslaufes kann es enorm rutschig werden. Ich bin 1-2 mal ausgerutscht trotz meiner Superwanderschuhe mit ordentlichem Profil. Wir fragten den Guide nach Unfällen. Er meinte, es gab nur einen einzigen gebrochenen Knöchel. Das war ein Junge, der trotz Warnung darauf bestanden hatte, die Tour in Flip-Flops zu machen und dann von einem Stein zum anderen gesprungen war. Danach war er überhaupt nicht mehr vorlaut und jammerte die ganze Zeit, bis ein Boot organisiert werden konnte, das ihn abholen kam.

Endlich kamen wir an der Stelle an, von der aus die Reise den Fluss hinab beginnen sollte. Die Schwimmwesten wurden als Windel angezogen und unser Guide voran stürzten wir uns in die Fluten.

Das Treiben ist recht entspannend, die meisten Stromschnellen stiegen wir aus und kletterten runter, nur eine ließ er uns mal durchreiten. Das reichte auch, da merkte man schon die Steine unter dem Hintern, also gut gerade liegen bleiben und es schwappte auch mal Wasser über den Kopf. Ich denke mir, welche Stromschnellen umwandert werden, entscheidet sich nach Fitness der Gruppe, für uns war der Schwierigkeitsgrad genau richtig gewählt.

Ich habe einen kleinen Filmausschnitt vom Treiben. Als es schneller wurde, habe ich nicht gefilmt, da war ich mit Steuern beschäftigt 🙂

Je näher wir der Mündung kamen, desto gemächlicher wurde das Fließtempo. Zum Schluss halfen wir mit den Armen nach. An der Flussmündung war noch eine große Sanddüne, um die der Fluss herumfloss, erst wenn die Regenzeit richtig in Gange ist, wird der Fluss hier direkt breitflächig in den Pazifik fließen. 

Der Weg von der Mündung bis zum Treffpunkt mit dem Auto führte am Strand entlang. Dieser Teil des Strands gehört zum Nationalpark. Wunderschöne Buchten mit tollen Surfwellen, allerdings gibt es zu viele Felsen, um hier baden oder surfen zu können. Auch zu diesem Abschnitt gab es eine Anekdote. Wir kamen aus dem Nationalpark raus zu einem Abschnitt, wo unser Guide mal lange in der Nähe gewohnt hatte. Die Kinder gingen damals am Strand entlang zur Schule. Einmal wurden sie daran gehindert und vom Strand verjagt. Von einer Yacht waren Boote gelandet, hatten ein Strandstück abgesperrt und wollten Filmaufnahmen machen. Dafür wollten sie keine Fußabdrücke im Sand haben. Ein verständliches Anliegen, aber der Ton macht die Musik. Statt zu fragen, verscheuchten sie die Kinder. Diese liefen verängstigt nach Hause und weil unser Guide der einzige war, der Englisch konnte, ging er mit den Kindern wieder mit. Er klärte die US-Amerikaner darüber auf, dass in Costa Rica der Strand öffentlich ist. Es gibt kein Privatrecht am Strand und die Kinder müssen nun einmal in die Schule. Dass es auch einen Umweg durch den Wald gibt, blieb unerwähnt. Denn der Umgangston hatte so gar nicht gepasst. Auf unserer Wanderung waren wir aber ganz alleine auf den Strandabschnitten unterwegs. 

Kleine Anmerkung zum Sprachenmix: Ich berichtete von dem Jungen mit dem gebrochenem Fußgelenk. Die Geschichte wurde uns auf Englisch erzählt, also “broken ankle”. Als ich sie aufschrieb, fiel mir das deutsche Wort für “ankle” partout nicht ein. “Ankel”, “Enkel”? Das kann nicht sein. Mathias grunzte nur, war aber auch der Meinung, dass “Ankel” auch ein deutsches Wort sei, irgendwie. Internet stand gerade nicht zur Verfügung, also schrieb ich erstmal “Ankel” mit mehreren Fragezeichen und lief mehrere Tage mit dem mulmigen Gefühl herum, irgendetwas sei hier faul. Dann kam die Rettung: in meinem (englischen) Krimi wurde ein “ankle” erwähnt. Im Kindle konnte ich auch ohne Internet die deutsche Übersetzung dafür aufrufen und da stand es: “Knöchel”! Durchaus ein deutsches Wort, das ich schon einmal gehört hatte. 😉 

In der Regenzeit füllen sich die Boote schnell mit Wasser. Die Pandas, die in der Bucht an der Boje liegen, werden deshalb noch zusätzlich an leeren Fässern befestigt, um zu vermeiden, dass sie vollgelaufen zu weit ins Wasser einsinken:

Weiter bis Golfito

Von Drake Bay bis Golfito ist es keine sehr lange Strecke (61 sm). Mit wenig Wind und dem Schleichgang, der ohne Turbo des Motors möglich ist, brauchten wir einen ganzen Tag und kamen erst im Dunkeln in der Bucht bei Golfito an. Wir fuhren trotzdem noch rein und gingen vor der Marina vor Anker.

In Golfito blieben wir wieder in der Banana Bay Marina. Das ist eine der etwas kleineren Marinas etwas tiefer in der Bucht. Ansprechpartnerin hier ist Gabriela und sie ist sehr effizient und super nett. Wir buchten auch den Hilfsservice der Marina für das Ausklarieren. In Golfito kann man die drei Stationen sicherlich auch selber durchlaufen, sie liegen allerdings weit auseinander und sind nicht so leicht zu finden. Zwischen den Stationen ist es am besten mit dem Taxi zu fahren, was ebenfalls einfacher ist, wenn jemand dabei ist, der Spanisch redet. Hinzu kam, dass man noch eine Zahlung bei der Bank machen musste. Dies ist wohl so gut wie unmöglich an einem Freitag. Freitags sind die Schlangen vor den Schaltern extrem lang und man kann bis zu drei Stunden lang anstehen. Die Marina versuchte, für uns die Zahlung am Freitag zu machen, aber es klappte nicht rechtzeitig, um noch die anderen Stationen zu erreichen. Wir blieben also noch übers Wochenende und klarierten erst am Montag aus. Die Zeit nutzten wir, um die letzten Colones auszugeben, auf dem Boot mal wieder intensiver aufzuräumen und am nächsten Film zu arbeiten. Wir lernten ein dänisches Boot kennen, eine junge Familie mit zwei Kindern. Sie lagen direkt hinter uns vor Anker und hatten uns beim Einparkmanöver begrüßt, als wir recht dicht an ihrem Boot vorbeifahren mussten. Einmal luden wir zum Eis essen auf die SAN ein. Die Kinder waren begeistert, besonders von den Trampolinen. Sie fanden eine Menge Argumente, weshalb ihre Eltern auch einen Trimaran kaufen sollten. 😉 

Auf nach Panama

Montag nachmittags ging es auf Weiterfahrt. Zunächst mal nur auf die andere Seite des Golfs. Dort ankerten wir für die Nacht. Das erste Mal an einem recht steilen Seebodenhang. Mathias überprüfte die Kettenlänge vorsichtshalber mittels der App. http://anchorchaincalculator.com

Reden wir mal über das Wetter: Wer meinen Blog schon eine Weile verfolgt weiß, dass wir immer mal wieder über die Hitze stöhnen und natürlich über die Luftfeuchtigkeit. Jetzt beginnt hier die Regenzeit. Das war letztes Jahr ganz ok, es regnete zwar seeeeehr heftig, aber die einzelnen Schauer dauerten nicht zu lange an. Dieses Jahr haben wir gerade eine Phase zu fassen, bei der es richtige Regentage gibt: den ganzen Tag bedeckter Himmel und Dauerregen. Da generiert man nicht soviel Solarstrom und das Segeln ist wenig idyllisch. Schuld an dem andauernden schlechten Wetter könnten die Ausläufer des ersten Hurrikans der Saison sein. Tropische Stürme, die etwas hermachen bekommen einen Namen in alphabetischer Reihenfolge und “Agatha” bildete sich am 28.5.22 vor der mexikanischen Küste. Er ging dann am  30.05. bei Huatalco an Land. Dort hatten wir einen Monat zuvor noch geankert und letztes Jahr waren wir dort sogar noch Mitte Mai. Wie leider so häufig heutzutage gibt es für Agatha ein paar Rekorde, so ist er der heftigste Sturm, der jemals in einem Mai registriert wurde. Ungewöhnlich früh im Jahr begann auch die Saison. Da sind wir froh, schon weiter südlich zu sein und erstmal “nur” mit den Gewittern kämpfen zu müssen. 😉 Klingt das zu negativ? Soll es nicht, ich versuche nur zu beschreiben, dass ein Weltenbummlerleben nicht nur aus Tagen im schönsten Sonnenschein bei kristallklaren Wasser besteht. Stichwort “kristallklar” – auch ein Phänomen, dass dieses Jahr besonders schlimm sein soll: die “Red Tide”, So wird es genannt, wenn sich das Wasser in einer Bucht schlammig rot färbt. Das wird durch einen Algentyp verursacht, der leicht giftig ist. Man sollte dann nicht baden und wir konnten dann kein Frischwasser herstellen. Wir hatten diese Red Tide einige Male in der Banderas Bay in Mexiko erlebt. Man kann zusehen, wie sich das bräunliche Wasser ausbreitet und riesige Flecken der Bucht überspannt. Die Strömung sorgt dafür, dass es über Nacht oder nach ein paar Tagen wieder weg ist, aber es kam manchmal täglich wieder. Letztes Jahr hatten wir so etwas auch schon beobachtet, aber es kam nicht so häufig vor. In der Banderas Bay gibt es nun ein Forschungsprojekt, das nach Ursachen forscht. Klimawandel lässt grüßen?

Zurück zu den netten Themen. 

Der Golfo Dulce ließ uns nicht so einfach gehen. Letztes Jahr flüchteten wir dort vor einem Gewitter und ein Blitzeinschlag ganz in der Nähe des Bootes führte dazu, dass unser Stereoradio kaputt ging. Dieses Jahr hingen auch wieder Regenwolken rechts und links über dem Land. Wie zogen sie? Wir kreuzten durch den Golf, um immer in den Gebieten des hellen Himmels zu bleiben. Auf diese Art kamen wir ungeschoren davon.

Die weitere Fahrt bescherte uns Wind und in der Nacht wieder Regengebiete, die es zu umfahren galt, oder zumindest durch die man nicht mittendurch wollte, Zur Erinnerung: Regengebiete bedeuten oft neben strömenden Regen auch viel böigen Wind und Gewitterblitze. Es dauerte in dieser Nacht bis 2:30 Uhr, bis sich das Wetter beruhigt hatte und Mathias zu Bett ging. Den Rest meiner Schicht nahm der Wind wieder einmal ab und ich dümpelte mit unter 2 Knoten Fahrt dahin (da kann ein guter Schwimmer nebenher schwimmen). Als Mathias aufwachte, meinte er nur: “Wir sind ja nicht weit gekommen.” Dabei erwartete ich ein Lob des Skippers, dass ich es so lange ohne zu motoren ausgehalten hatte. 😉 An diesem Tag fuhren wir nur noch weiter zur Isla Perida, wo wir gegen 13:30 Uhr vor Anker gingen und den Rest des Tages ausruhten. 

Es folgten Tage, die vom Wetter her wieder normaler wurden: morgens windstill, nachmittags Wind und die Sonne zeigt sich. An diesen Rhythmus passten wir uns an und fuhren im Insel- / Internetspot-hopping weiter Richtung Osten.

Isla Silva de Afuera

Erst in der Bucht von Panama (großes Seegebiet vor Panama City) erwischte es uns zweimal. Wir gerieten in großflächige Regengebiete, die von der Seite heranzogen, oder uns von hinten überrollten. Das bedeutete Wind bis an die 40 Knoten (das obere Ende von 8 Beaufort) dazu entsprechende Wellen und Blitze. Bei solch einem Wetter fahren wir mit 3 Reffs im Großsegel und der Fock. Sicherheitshalber läuft der Motor mit, um den Kurs halten zu können. Nach jeder Welle muss wieder zurück auf den Kurs gesteuert werden. Das übernimmt zwar der Autopilot, aber man kann sich denken, dass wir bei solchen Bedingungen nicht viel Schlaf bekommen. Froh sind wir über unser Zelt rund um den Steuerstand. Einmal spritzte die Gischt bis dort hoch und wir wären komplett durchnässt gewesen ohne den Schutz des Zeltes. Außerdem ist es auch einfacher die Segel zu bedienen, ohne den kräftigen Wind um die Nase geblasen zu bekommen.

Durch so ein Regenwetter steuerten wir auch auf Panama City zu. Es war mittlerweile mitten in der Nacht und wir fuhren deshalb zunächst zur Insel Taboga, wo wir vor Anker gingen. Von hier aus kann man die Hochhäuser der Stadt schon sehen. Nach einer Ruhepause können wir also in Ruhe rüberfahren.

Das Bild zeigt Mathias Konstruktion, wie das Problem des kaputten Sensors an der Ankerkette umgangen werden konnte. Während die Kette heruntergelassen wird, betätigen wir einen Schalter per Hand und simulieren so den Sensor.

Die Toilettenreparatur ging ebenfalls weiter. Aber wir werden due Gummiteile auch als Ersatzteile nachbestellen. Da wir drei Toiletten an Bord haben, funktioniert immer noch eine.

Die Idee, doch noch über den Pazifik zu fahren, gaben wir auf. Unseren entsprechenden Reiseführer gaben wir der dänischen Familie mit. Sie wollen die Fahrt zusammen mit ein paar Freunden antreten. Ein Segler-Freund sagte uns zum Thema “Umkehren”: “Das Manöver ist im Kopf viel schwieriger als am Steuer und an der Schot.” Dem stimme ich zu. Wir freuen uns schon auf die San Blas Inseln, für die wir uns wenig Zeit gelassen hatten, und auf Cuba, die Bahamas, die Azoren und was sonst noch auf uns wartet. Zum Kommentar von Reinhold zu unserem letzten Blogbeitrag: Das Fahren und unterwegs sein ist für uns kein Stress, unser Zuhause ist ja immer dabei. Der Weg ist das Ziel, wie man so schön sagt. 

Nächste Aufgaben werden das Einklarieren nach Panama, die Kanaldurchfahrt und das Boot aus dem Wasser holen sein. 

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Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Chrissi und Dirk

    Hallo ihr lieben,

    absolut verständlich, dass ihr langsam mit den Sprachen durcheinander kommt. Dafür seid ihr ja auch schon ziemlich lange unterwegs 🤗.

    Schade, zu hören, dass ihr doch nicht den Pazifik überqueren werdet. Wir hatten uns sehr auf Berichte aus Japan, Neuguinea, Australien und Neuseeland gefreut. Nun muss es die Karibik richten 😆. Wir bleiben dran und wünschen euch weiterhin immer eine handbreit Wasser unterm Kiel. Macht weiter so, habt viel Spaß und bleibt gesund.

    Liebe Grüße, Chrissi und Dirk

    1. trimaran-san

      Hallo Chrissi und Dirk, ja, es hat etwas gedauert, diese Entscheidung mental zu verarbeiten, aber nun ist es halt so. Die Karibik ist auf jeden Fall ein schönes Segelrevier und wenn wir irgendwann vielleicht im Mittelmeer sind, dann ist die Verbindung mit zu Hause auch leichter herzustellen.

      VLG, Mathias

  2. Helmut Meyer

    Hi Birte @ Mathias,
    Eure Quad- und Autofahrt hat mich spontan an eine Autofahrt in Nepal erinnert. Der einheimische Taxifahrer schaltete bergab den Motor ab (Vorgabe vom Chef, erklärte er, um Sprit zu sparen) und ließ den Wagen im Affentempo rollen …. nur die Bremse gelegentlich benutzend. Von Heißlaufen, infolgedessen Gasblasenbildung der Bremsflüssigkeit und Versagen von Bremsen hatte er nie gehört ….
    Von Dir – Mathias – hätte ich als gebildetem Mitteleuropäer bei Birte’s „ankle“ Übersetzungsproblemen doch mehr als ein „Grunzen“ erwartet ..,😎.

    Die Begeisterung der Eis-essenden dänischen Kinder, denen außerdem bei Euch auf dem Tri Trampoline zur Verfügung standen — die kann ich voll nachvollziehen. Seid Ihr sicher, dass die sich nicht irgendwo bei Euch an Bord versteckt haben / oder haben deren Eltern Euch einen Tausch gegen deren Monohull angeboten?

    Das das “Umkehren – Manöver“ im Kopf viel schwieriger ist, als am Steuer und an der Schot — kann ich Euch nachfühlen. Die dahinterstehende Motivation ist vielschichtig und wird evtl. nie vollständig erklärt werden können. Hat etwas zu Tun mit tiefsten Schichten des Unterbewußtseins – und das doppelt (Ihr seid ja zu Zweit …). Speziell MEIN UB hätte hier keine Fragen … wie Euch aus unserer bisherigen small conversation easy to imagine – for sure😊

    Ihr freut Euch (u.a.) schon auf die Azoren … ja – aber dazwischen gibt’s nahezu unendliche Möglichkeiten. Denke da an die ABC-Inseln, zum Seafood Creole in Karel’s Beach Bar in Kralendijk auf Bonaire (der Ort, wo wir uns – anstelle Charles Darwin Station, Puerto Ayora – treffen😊😎😊) und östlich davon die Kleinen Antillen.

    We’ll keep in contact
    So long@short
    Yours – Helmut

    1. trimaran-san

      Hallo Helmut, zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich in den letzten Wochen viel an der Anker App rumprogrammiere und dann nicht so wirklich ansprechbar bin. Da kommt dann halt nur Grunzen… 🙂 Momentan muss das Programmieren aber etwas zurückstecken. Ich habe den Ersatz Volvo Turbo bekommen, habe den alten ausgebaut, den neuen in der grünen Volvo Penta Farbe eingesprüht, und werde ihn wohl morgen einbauen. Dann kommt der spannende Moment, ob die Leistung der Maschine dann auch wieder die alte ist.

      Mit den kleinen dänischen Kindern war es richtig niedlich. Sie waren ja zunächst etwa skeptisch gewesen, als ihre Eltern ihnen sagten, sie wären bei uns zum Eisessen eingeladen. Dass ein Segelschiff Eis mit sich führen könnte, das Konzept kannten sie offensichtlich nicht… Später hörten wir, dass die 10 Jährige Tochter mit den Eltern am Verhandeln war: Wenn ihr so einen Trimaran kauft, und wir uns mal nicht benehmen sollten, dann könnt ihr uns immer einfach auf das Trampolin schicken… 🙂

      VLG, Mathias

  3. Reinhold

    …. das Boot aus dem Wasser holen – und den Turbo reparieren!

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