SAN

three hulls, two people, one trip around the world…

Portimão – Alltägliches

Mathias ist unterwegs, um einem Dinghyfahrer zu helfen, der Schwierigkeiten mit seinem Motor hat und nicht gegen Strömung und Wind gegenan rudern kann.

Mit der SAN in der Marina: Um das neu genähte Steuerstandszelt anzupassen, mussten wir für ein paar Stunden in die Marina an deren Empfangssteg fahren. Entgegen der Auskunft der an unserem Boot arbeitenden Firmen verlangt die Marina dafür Gebühren. Auch ist es umständlich für uns. Wir müssen die Fender rausholen und brauchen einen Tag mit nicht zu starkem Wind, um auch wieder leicht aus der Marina ausfahren zu können. Einfacher ist es, wenn die Arbeiter zu uns an den Ankerplatz kommen und der Weg wäre für sie auch kürzer. Aber, wie es so schön heißt: Warum einfach, wenn es auch umständlich geht?

An Land auf der Ferragudo-Seite: Tanken per Kanisterfüllung: Das hat den Vorteil, dass man Ultimate tanken kann, also biofreien Diesel. Bootsdiesel wird nicht so rasch aufgebraucht wie Diesel im PKW und deshalb ist die Gefahr einer Dieselpest im Tank größer. Bisher ist unser Tank noch sehr sauber und das wollen wir möglichst auch beibehalten. Im rechten Bild unser gesammelter Einkauf. Es sollten eigentlich nur Grundnahrungsmittel aufgestockt werden, aber es landeten wieder jede Menge Obst und Gemüse in den Taschen. 🙂

Kanu-Regatta rund um unser Boot:

Das Wrack am Strand sieht sehr mitgenommen aus, wurde aber jetzt entfernt:

Es kündigte sich mal wieder schlechtes Wetter aus einer ungünstigen Windrichtung an. Wie schon beim letzten Mal wurden wir am späten Nachmittag aufgefordert, den Ankerplatz zu verlassen. Diesmal von einer sehr schlecht gelaunten Polizistin, die darauf bestand, dass wir nur in den Fluss hochfahren dürften, wenn die Marina bestätigen würde, dass sie keinen Platz für uns hätte. Die Marina antwortete am späten Nachmittag nicht und dort waren wir schon so häufig abgeblitzt, dass wir beschlossen, ganz aus dem Hafen rauszufahren. Wir fuhren rund 14 sm bis zur Ankerbucht vor Albufeira. Dort verbrachten wir unruhige Tage. Zwar hielt unser Anker gut, aber der ungünstige Wind, der in die Bucht blies, brachte häufig 2m Wellen, manchmal auch bis rd. 3m. Bei solch einem Wetter kann man auch vor Anker seekrank werden, was mir auch prompt passierte. Dass es ein heftiges Wetterchen war, merkten wir daran, dass eine Seite unseres Hahnepot durchriss. Wir hatten schon darüber sinniert, ob man das Tau mal erneuern sollte. Nun, die Entscheidung wurde für uns getroffen. Zum Glück haben wir einen zweiten Hahnepot an Bord (für den Zweitanker), so dass wir in einer ruhigeren Wetterphase einen Tausch machen konnten.

Als das Wetter sich kurzfristig beruhigte, kam erneut ein Polizeiboot vorbei und sprach mit uns über VHF-Radio. Sie waren sehr überrascht darüber, dass wir quasi aus dem Hafen geschmissen worden waren und meinten, darüber könnten wir uns beschweren. Der Beamte erteilte uns Erlaubnis, wieder nach Portimao zurückzukehren und dort im Fluss zu ankern. Er sagte, dass nur das äußere Ankerfeld wegen des Wetters gesperrt sei. Weil wir genug von dem Geschaukel hatten, befolgten wir seinen Rat und fuhren gegen Wind und Welle zurück nach Portimao.

Kurz vor dem Hafen

Zwei herrlich ruhige Tage verbrachten wir im Fluss, dann besserte sich das Wetter und der Platz im Fluss wurde wieder für ein großes Schiff als Wendekreis benötigt, also erneut umankern, zurück in den Ankerbereich in der Flussmündung. Inzwischen liegen hier etliche Boote, auch ein zweiter Neel-Trimaran aus Dänemark.

Mathias Beschäftigungen im Bild:

Die drei Adressen für Elektronikzubehörteile:

Unterwegs in Portimão:

Frühnebel über der Stadt:

Auch zum Aufräumen kommen wir, der Frühjahrsputz ist noch nicht abgeschlossen, aber ein Anfang ist gemacht. 😉

Wie schon so häufig dauern unsere Aufträge an die hiesigen Firmen länger als erwartet. Das kann uns mittlerweile nicht mehr stressen. Positiv zu bemerken ist, dass es wieder genügend Sonne gibt und damit Strom im Überfluss – bedeutet heißes Duschwasser. 🙂

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Erich Karner

    Schön von euch zu lesen….wann und wohin geht’s weiter? Gruß aus Graz…Erich

    1. trimaran-san

      Moin Erich, wir warten noch auf die Fertigstellung unseres neuen “Zelts” beim Steuerstand, dann soll es weitergehen ins Mittelmeer. LG, Mathias

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