SAN

three hulls, two people, one trip around the world…

Im Hamburger Hafen

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Wir verbringen eine wundervolle, wenn auch vielbeschäftigte Zeit im Hamburger Hafen. Der City Sporthafen liegt mitten in der Stadt, quasi am Fuße des Michels und direkt bei der Elbphilharmonie. Die U-Bahn Station „Baumwall“ ist vor unserer Haustür und die Landungsbrücken sind nicht weit.

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Offiziell sind wir am Freitag, den 12.7., auf das Schiff umgezogen. Am folgenden Samstag standen noch letzte Verstauaktionen an. So nähten wir Taschen für die vorderen Stauräume, um die vier Vorsegel voneinander getrennt lagern zu können. Eine Naht war 2,15 m lang, 4x musste ich den Unterfaden neu aufspulen und am Ende noch eine neue Garnrolle suchen. Wir verabschiedeten uns von der Jade-Yachting-Werft, die uns so gut betreut hatten. 

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Sonntag und Montag segelten wir von Wilhelmshaven nach Hamburg mit Zwischenstopp in Cuxhaven. Dort lagen wir bei den großen Booten am Längssteg. Das hatten wir mit der ausgefalteten Red Pearl zwar auch schon öfters getan, aber diesmal waren wir nicht mehr das kleinste Boot in der Reihe. Muss man sich dran gewöhnen 🙂

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Die Elbe hoch zu fahren, hatte ich mir schwieriger vorgestellt. Wir hatten Glück mit dem Wind, die Strömung hatten wir richtig vorberechnet, und so kamen wir gut voran. Es herrschte kein reger Verkehr und wir begegneten kaum großen Pötten.

In den Hamburger Hafen mit dem eignen Schiff einzulaufen fühlt sich an wie ein Kindheitstraum, der wahr wird. Zwar hatte ich den gar nicht in der Kindheit, aber der Hafen war immer etwas Besonderes, das einen Hauch der großen weiten Welt verbreitete. Jetzt liegen wir hier mit bester City-Adresse und Blick auf die Drehorte der Serie „Notruf Hafenkante“.

Mathias baut an einem zusätzlichen Stauregal für den Technikraum. Er hat noch eine Menge Ersatzteile, die ordentlich untergebracht werden müssen. Außerdem hat er Werkzeuge und ähnliches gerne in „seinem Reich“. Viele Last-Minute-Dinge kamen noch aus unserem Haus mit auf das Schiff. (Nach dem Motto: „Tesa-Film kann man immer gebrauchen, das muss man nicht wegwerfen.“) Einiges haben wir inzwischen mit dem Stempel „doch zu viel davon“ versehen und werden es wieder ausladen. 

Neues Regal im Technikraum

Das Sommerwetter kehrt zurück, bis jetzt kommen wir prima ohne Landstrom zurecht. Die vorbeifahrenden Hafenrundfahrten erwähnen uns als „solarbetriebenen Katamaran“. Maikas Kommentar dazu: „Laut ‚Trimaran‘ rufen!“

Schön ist die Liegezeit natürlich vor allem dadurch, dass wir fast täglich Besuch von Freunden bekommen. Sie sind alle neugierig, die SAN einmal in natura zu sehen und waren bisher durch die Bank begeistert. 

Leinen Los für die große Fahrt soll am 1. August sein!

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Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Christina Begemann-Klatt

    Hallo Familie Wagner, ich habe den link zum Reisebericht von meiner Schwägerin Iris bekommen, und würde gerne, wenn möglich, in der Verteiler aufgenommen werden. Das scheint eine großartige Reise zu werden, dafür wünsche ich alles Gute.
    Freundliche Grüße sendet
    Christina Begemann-Klatt

  2. Oliver Ihlow

    Toller Bericht, tolle Bilder!
    Eure Beiträge und Bilder erfreuen mich jedes Mal.
    Ich hoffe, ich schaffe es noch euch im Hamburger Hafen zu besuchen!
    Liebe Grüße, Oliver

  3. Micheline Lang

    Schade, hab euch leider nicht auf eurem neuen zuhause mehr angetroffen. Am 30.7. nicht, da habt ihr wohl doch noch Besorgungen gemacht und am 1.8. war euer Platz im Hafen wieder frei.
    Dann also gute Fahrt.

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