SAN

three hulls, two people, one trip around the world…

Hin und wieder zurück

Mit 2 Autos in La Rochelle. Es gab noch einiges zu transportieren, z.B. Feuerlöscher und unser Klapprad. Feuerlöscher mussten wir selbst besorgen, weil wir eine Option von Neel nicht genommen haben, die diverse Sicherheitseinrichtungen enthält. Wir wollten keine 10 Feststoffwesten, wie sie für die Schiffsgröße nach französischem Recht vorgeschrieben sind, auch wollten wir keinen 25 kg Anker, sondern einen größeren. Weil sich die Optionen aber nicht teilen lassen, haben wir letztendlich Fender, Festmacher, Anker und nun auch Feuerlöscher selbst besorgt.

Wenn man mit dem neuen Auto liegen bleibt, kann man auch riskieren, das alte zu benutzen. Ist ja gerade durch den TÜV und gut gepflegt, zumindest der Motor 😉

Aus dem Segeln wurde allerdings wieder einmal nichts. Das lag zum Teil am Wetter, das sehr unbeständig war, zum Teil daran, dass noch immer kleckerweise Nachlieferungen, Ausbesserungen und Abschlussarbeiten stattfinden: An den Seitenrümpfen wurden die Klampen hinten und der Griff der Badeleiter neu abgedichtet, damit dort nicht mehr das Regenwasser in die Stauräume läuft. Die Elektriker waren noch täglich da. Die Ursache für eine Überschwemmung im vorderen Badezimmer stellte sich nicht als fehlerhafte Pumpe sondern „nur“ als schlecht verschraubter Filter heraus. Nun wissen wir, wo die Sicherungen für die Pumpen sind.

Unsere Rettungsinsel ist gekommen und wir haben sie befestigt:


Der Gasherd wurde eingeweiht. Am ersten Tag funktionierte die elektrische Zündung nicht. Erst am zweiten Tag stellte sich heraus, dass sie zusammen mit der Mikrowelle auf einer Sicherung liegt.

Das typische Problem einer Designerküche: Wohin mit dem Geschirrhandtuch?

Oder liegt es daran, dass wir keine Geschirrspülmaschine bestellt haben?

Tidenhub in La Rochelle bis zu 6 m
Man beachte: überall in La Rochelle sieht man Trimarane in verschiedenen Größen

Die Waschmaschine wurde eingeweiht, sie funktioniert. Aber im Eco-Modus verbraucht sie nicht genügend Strom, um unsere Solarzellen wirklich zu belasten. Der bedeckte Himmel reichte, dass weiterhin die Batterien geladen wurden. Für einen echten Stress-Test müssen wir wohl warten bis der Gefrierschrank, Navigationselektronik und Wassermacher gleichzeitig arbeiten.

Am Wäschständer vor der Rettungsinsel erkennt man, dass unser Boot zum Wohnen eingerichtet wird und nicht nur zum Urlaub machen. Deshalb hat uns Neel wohl auch nicht gefragt, ob wir das Boot auf einer Messe ausstellen wollen 😉

Im inneren Hafen liegt schon der nächste Neel Trimaran, die Nr. 15.

Allerdings fehlen hier noch die Extra-Solarzellen. Wir kennen den Besitzer und er hat unsere Solarzellenanordnung übernommen und bestellt.

Kurz vor der Abfahrt teilte uns Neel noch mit, dass unsere Spinnaker wohl nicht mehr rechtzeitig bis Mitte April ankommen werden. Die Segelmacher haben gerade einen Großauftrag für eine Rennyacht angenommen und alle „normalen“ Aufträge können nicht mehr bearbeitet werden. Weshalb schon vor Monaten bestellte Spinnaker aber noch gar nicht begonnen wurden, bleibt weiterhin ein Rätsel.

Und schon geht es wieder zurück nach Hamburg.

Übernachten im Auto bei 2° Außentemperatur.

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